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Brokaro

Rechner

Break-even-Rechner

Ab welcher Bewegung deckt der Trade seine Kosten?

Jeder Trade startet im Minus. Bevor auch nur ein Cent Gewinn entsteht, muss der Kurs die Kosten des Ein- und Ausstiegs wieder einspielen. Dieser Rechner addiert alle fünf Kostenarten und übersetzt sie in genau eine Zahl: die Bewegung, die Sie brauchen, um wieder bei null zu sein.

Eingaben

10
4

Kosten Round-Trip

13,80 €

Volumen: 10.000 € · Kosten in % des Volumens: 0,14 %

Nötige Kursbewegung

0,0690

Break-even-Kurs: 50,0690

in Prozent

0,14 %

Einmalig: 13,80 €

Kostenlast pro Jahr

662 €

48 × Kosten Round-Trip — 6,6 % bei dieser Frequenz und Grösse

Woraus die Kosten bestehen

  • Kauf4,90 €36 %
  • Verkauf4,90 €36 %
  • Spread4,00 €29 %

Wie die Kosten mit der Haltedauer wachsen

Kommission und Spread fallen einmal an. Die Finanzierung läuft jeden Kalendertag weiter — sie ist der Teil, der eine gute Idee in eine teure verwandelt.

1 Tage5 Tage20 Tage60 Tage125 Tage250 Tage
HaltedauerEinmaligFinanzierungGesamtNötige Bewegung
1 Tag13,80 €0,00 €13,80 €0,14 %
5 Tage13,80 €0,00 €13,80 €0,14 %
20 Tage13,80 €0,00 €13,80 €0,14 %
60 Tage13,80 €0,00 €13,80 €0,14 %
125 Tage13,80 €0,00 €13,80 €0,14 %
250 Tage13,80 €0,00 €13,80 €0,14 %

Warum viele kleine Trades verlieren

Round-Trips / JahrKosten pro Jahrin % des Volumens
12166 €1,7 %
48662 €6,6 %
1201.656 €16,6 %
2503.450 €34,5 %
5006.900 €69,0 %

Annahmen dieser Rechnung

  • Gerechnet wird eine Long-Position, die vollständig geöffnet und vollständig geschlossen wird. Teilausführungen erzeugen bei Pauschalgebühren zusätzliche Kosten.
  • Der Spread wird einmal je Round-Trip vollständig bezahlt: Kauf zum Brief-, Verkauf zum Geldkurs.
  • Der Umrechnungsaufschlag fällt auf beiden Seiten auf das Volumen an — so rechnen die meisten Broker bei einem Konto in anderer Währung ab.
  • Die Finanzierung läuft auf Kalendertage, nicht auf Handelstage, und wird auf das volle Volumen berechnet. Viele Broker buchen zusätzlich am Mittwoch drei Tage (Triple Swap).
  • Nicht enthalten: Depot- und Inaktivitätsgebühren, Börsenplatzentgelte, Marktdatenkosten, Steuern und Slippage.
  • Der Break-even-Kurs ist rein kostenbasiert und sagt nichts darüber aus, ob der Kurs ihn erreicht.

Hinweis: Diese Rechner dienen der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Die Inhalte auf Brokaro dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Angaben ohne Gewähr; massgeblich sind allein die Angaben des jeweiligen Anbieters.

So wird gerechnet

Fünf Kostenarten, nicht eine

Die Ordergebühr ist der sichtbarste, aber selten der grösste Posten. Dazu kommen der Spread, den Sie beim Kauf zum Brief- und beim Verkauf zum Geldkurs bezahlen; der Umrechnungsaufschlag, wenn Konto- und Handelswährung auseinanderfallen — bei Fremdwährungsaktien häufig 0,25 bis 1 Prozent je Seite; die Overnight-Finanzierung bei gehebelten Positionen; und pauschale Depot- oder Inaktivitätsgebühren, die nicht am einzelnen Trade hängen. Der Rechner deckt die ersten vier ab.

Warum kleine Positionen relativ teurer sind

Eine Pauschalgebühr von 4,90 Euro je Seite kostet bei 500 Euro Ordervolumen rund zwei Prozent Hin- und Rückweg — der Kurs muss zwei Prozent steigen, damit die Position bei null steht. Bei 5 000 Euro sind es 0,2 Prozent, bei 50 000 Euro 0,02 Prozent. Genau hier entsteht die Mindestordergrösse, unterhalb derer sich aktives Handeln rechnerisch nicht mehr lohnt: Sie ergibt sich aus der Gebührenstruktur, nicht aus einer Regel.

Frequenz ist der grösste Hebel

Die Kosten eines einzelnen Trades wirken beherrschbar. Multipliziert mit der Handelsfrequenz werden sie zur eigentlichen Rendite-Hürde: Zwanzig Round-Trips im Monat bei 0,5 Prozent Kosten je Trade bedeuten 120 Prozent Kostenlast auf das eingesetzte Volumen im Jahr. Die Strategie muss diese Hürde erst verdienen, bevor sie beginnt, Rendite zu erzeugen. Die Tabelle im Rechner zeigt diesen Zusammenhang für Ihre eigenen Zahlen.

Haltekosten wachsen still

Kommission und Spread fallen einmal an, die Finanzierung jeden Kalendertag. Bei 6,5 Prozent Jahressatz kostet eine gehebelte Position rund 0,018 Prozent pro Tag — nach drei Monaten sind das 1,6 Prozent des Volumens, oft ein Mehrfaches der Ordergebühr. Deshalb sind gehebelte Produkte für kurze Zeiträume gebaut. Wer sie längerfristig hält, sollte die Finanzierung gegen den Zinssatz eines regulären Wertpapierkredits rechnen.

Häufige Fragen