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Brokaro

Rechner

Chance-Risiko-Rechner

Welche Trefferquote braucht Ihr Setup?

Ein Setup ist nicht gut, weil es oft aufgeht, und nicht schlecht, weil es oft scheitert. Es zählt das Produkt aus Trefferquote und Chance-Risiko-Verhältnis. Dieser Rechner verbindet beides: Er zeigt, welche Trefferquote Ihr Verhältnis von Ziel zu Stop verlangt — und was jeder Trade im Durchschnitt einbringt.

Eingaben

Der Kurs, an dem die Position vollständig geschlossen wird.

Stück, Lots oder Kontrakte — dieselbe Einheit wie bei den Kursangaben.

Kommission ein und aus, Spread, Umrechnung

45 %

Am besten der Wert aus dem eigenen Handelsjournal, nicht die Hoffnung.

Chance-Risiko-Verhältnis

2,88 : 1

Gewinn bei Ziel (Nach Kosten)
1.188 €
Verlust bei Stop (Nach Kosten)
412 €
Vor Kosten
3,00 : 1

Break-even-Trefferquote

25,8 %

Ab dieser Quote ist der Erwartungswert positiv

Erwartungswert je Trade

308,00 €

0,75 R — in R (Vielfaches des Risikos)

Ergebnis über 100 Trades

30.800 €

74,8 R

Erwartungswert über die Trefferquote

Die kräftige Linie ist Ihr Setup nach Kosten. Die blassen Linien zeigen zum Vergleich CRV 1:1, 2:1 und 3:1. Der Nulldurchgang ist die Trefferquote, ab der das Setz­verhalten Geld verdient.

0,01,02,010 %30 %50 %70 %90 %1:12:13:1Ihr Setup25,8 %Ihre Quote

Erwartungswert je Trefferquote

TrefferquoteJe Tradein RÜber 100 Trades
20 %-92 €-0,22 R-9.200 €
30 %68 €0,17 R6.800 €
40 %228 €0,55 R22.800 €
50 %388 €0,94 R38.800 €
60 %548 €1,33 R54.800 €
70 %708 €1,72 R70.800 €

Annahmen dieser Rechnung

  • Unterstellt wird eine Long-Position, die entweder am Stop oder am Ziel geschlossen wird — kein Teilverkauf, kein Nachziehen des Stops.
  • Jeder Trade nutzt dieselbe Positionsgrösse und dasselbe Risiko. Wer die Grösse variiert, verändert den Erwartungswert unabhängig von der Trefferquote.
  • Die Kosten werden einmal je Round-Trip abgezogen und dem Verlust zugeschlagen; sie fallen auch bei Verlusttrades an.
  • Der Erwartungswert ist ein Durchschnitt über viele Trades. Über 20 oder 30 Trades dominiert der Zufall — auch ein positives Setup kann lange im Minus liegen.
  • Steuern, Slippage und Kurslücken sind nicht berücksichtigt und verschlechtern das Ergebnis in der Praxis.

Hinweis: Diese Rechner dienen der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Die Inhalte auf Brokaro dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar.

So wird gerechnet

Die Break-even-Trefferquote

Bei einem Chance-Risiko-Verhältnis von 1:1 müssen mehr als die Hälfte der Trades aufgehen, damit unter dem Strich etwas übrig bleibt. Bei 2:1 reichen 33,4 Prozent, bei 3:1 genügen 25 Prozent. Die Formel dahinter ist kurz: nötige Trefferquote = Risiko geteilt durch (Risiko plus Chance). Deshalb kann eine Strategie mit sieben Verlusten auf zehn Trades profitabel sein — und eine mit acht Gewinnern auf zehn ruinös, wenn die zwei Verluste jeweils das Fünffache kosten.

Kosten verschieben die Schwelle nach oben

Gebühren und Spread treffen doppelt: Sie kürzen den Gewinn und vergrössern den Verlust. Ein Setup mit rechnerisch 2:1 landet nach 12 Euro Kosten auf einer 100-Euro-Position schnell bei 1,7:1 — die nötige Trefferquote steigt damit von 33 auf 37 Prozent. Je kleiner die Position, desto schwerer wiegt dieser Effekt; bei Pauschalgebühren wird er unter etwa 2 000 Euro Ordervolumen zum bestimmenden Faktor.

Erwartungswert statt Einzelergebnis

Der Erwartungswert ist der Durchschnittsertrag je Trade über viele Wiederholungen: Trefferquote mal Gewinn minus Gegenwahrscheinlichkeit mal Verlust. Positiv heisst nicht, dass der nächste Trade gewinnt — es heisst, dass sich das Wiederholen lohnt. Genau deshalb ist die Anzahl der Trades Teil der Rechnung: Über 20 Versuche dominiert der Zufall, über 200 die Statistik.

Warum die Kurve im Rechner eine Gerade ist

Der Erwartungswert wächst linear mit der Trefferquote — jeder Prozentpunkt mehr bringt denselben Zuwachs. Interessant ist deshalb nicht die Form, sondern der Nulldurchgang und die Steigung. Die blassen Referenzlinien für 1:1, 2:1 und 3:1 zeigen, wie stark ein besseres Verhältnis die Schwelle nach links verschiebt: Ein weiteres Ziel ist fast immer wirksamer, als sich eine höhere Trefferquote vorzunehmen.

Häufige Fragen