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Brokaro

Rechner

Positionsgrössen-Rechner

Wie gross darf die Position bei Ihrem Risiko sein?

Die Positionsgrösse entscheidet, wie viel ein einzelner Fehlschlag kostet. Geben Sie Kontogrösse, gewünschtes Risiko, Einstieg und Stop ein — der Rechner leitet daraus ab, wie viele Stück, Lots oder Kontrakte dazu passen und wie viel Kapital die Position bindet.

Eingaben

Das gesamte für den Handel verfügbare Kapital, nicht nur die freie Margin.

1,0 %

Der Betrag, den dieser eine Trade beim Stop kosten darf. 250 €

Der Kurs, an dem die Handelsidee widerlegt ist — nicht der Kurs, den Sie sich leisten können.

Positionsgrösse

63 Stück

Handelbare Grösse: 62 Stück

Gebundenes Kapital

6.200 €

Erforderlicher Hebel: 0,25:1

Risiko in Geld

250,00 €

1,00 % des Kontos

Stop-Abstand

4,00 (4,00 %)

Tatsächliches Risiko: 248,00 €

Die handelbare Grösse ist abgerundet (Aktien und Futures ganzzahlig, Forex auf 0,01 Lot, Krypto auf sechs Nachkommastellen). Das tatsächliche Risiko liegt dadurch leicht unter dem Zielwert.

Positionsgrösse je Risikostufe

RisikoRisiko in GeldPositionsgrösseGebundenes Kapital
0,25 %63 €15 Stück1.500 €
0,50 %125 €31 Stück3.100 €
1,00 %250 €62 Stück6.200 €
2,00 %500 €125 Stück12.500 €
3,00 %750 €187 Stück18.700 €

Annahmen dieser Rechnung

  • Die Rechnung unterstellt eine Long-Position; für Short-Positionen liegt der Stop über dem Einstieg, das Ergebnis ist symmetrisch.
  • Der Stop wird zum angegebenen Kurs ausgeführt. Slippage, Gaps und Wochenendlücken können den realen Verlust vergrössern — bei Aktien vor allem über Nacht.
  • Ordergebühren, Spread und Steuern sind nicht enthalten. Rechnen Sie mit dem Break-even-Rechner nach, welche Bewegung die Kosten deckt.
  • Forex: ein Standardlot entspricht 100 000 Einheiten der Basiswährung; der Pip-Wert wird als Eingabe geführt, weil er von Quotierungs- und Kontowährung abhängt.
  • Futures: der Punktwert ist kontraktspezifisch und muss der Kontraktspezifikation des Handelsplatzes entnommen werden.

Hinweis: Diese Rechner dienen der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Die Inhalte auf Brokaro dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar.

So wird gerechnet

Der Stop bestimmt die Grösse, nicht das Bauchgefühl

Die Rechnung läuft immer in dieser Reihenfolge: erst festlegen, wie viel Geld ein Trade maximal kosten darf, dann den Stop dorthin setzen, wo die Handelsidee widerlegt ist, und erst zum Schluss die Grösse ausrechnen. Wer umgekehrt vorgeht — erst die Stückzahl, dann den Stop — passt am Ende den Stop an die Position an. Das ist der häufigste Weg, aus einem kleinen Verlust einen grossen zu machen.

Prozent oder fixer Betrag

Ein Prozentsatz des Kontos schrumpft die Positionsgrösse automatisch, wenn das Konto schrumpft — das bremst Verlustserien ab, verlangsamt aber auch die Erholung. Ein fixer Eurobetrag hält das Risiko konstant und ist bei kleinen Konten oft praktikabler, weil Ordergebühren sonst nicht mehr ins Verhältnis passen. Beides ist vertretbar; entscheidend ist, dass die Regel vor dem Trade feststeht.

Einheiten unterscheiden sich je Instrument

Bei Aktien ist die Einheit ein Stück, bei Forex ein Lot zu 100 000 Einheiten der Basiswährung, bei Futures ein Kontrakt mit einem festen Punktwert aus der Kontraktspezifikation, bei Krypto ein beliebiger Bruchteil. Deshalb fragt der Rechner beim Forex-Modus nach dem Pip-Wert und beim Futures-Modus nach dem Punktwert: beide hängen von Quotierung und Kontowährung ab und lassen sich nicht allgemein unterstellen.

Was die Rechnung nicht abdeckt

Der Stop ist eine Absicht, keine Garantie. Kurslücken über Nacht, Meldungen ausserhalb der Handelszeiten und dünne Orderbücher können deutlich schlechter ausführen als geplant — bei einer gehebelten Position ist der reale Verlust dann grösser als der hier berechnete. Rechnen Sie zusätzlich die Handelskosten dazu: der Break-even-Rechner zeigt, welche Bewegung allein die Gebühren decken.

Häufige Fragen