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Brokaro

Rechner

Währungsrechner

Umrechnung inklusive typischer Broker-Aufschläge.

Der Wechselkurs, den Sie im Netz sehen, ist der Mittelkurs — der Punkt zwischen Geld- und Briefkurs, zu dem niemand im Retailgeschäft handelt. Was Ihr Broker daraus macht, ist eine Gebühr, die nirgends als Gebühr auftaucht. Dieser Rechner macht sie sichtbar: je Umrechnung, je Ordergrösse und über ein Jahr.

Eingaben

0,50 %

Typisch sind 0,25 % bei günstigen Anbietern und 1 % oder mehr bei Filialbanken.

Kauf und Verkauf zählen als zwei; jede Dividende in Fremdwährung als eine weitere.

Mittelkurs
1,0900 USD
Effektivkurs
1,0846 USD

Zum Mittelkurs

10.900,00 $

10.000,00 € × 1,0900

Nach Broker-Aufschlag

10.845,50 $

0,50 % Aufschlag

Kosten des Aufschlags

54,50 $

entspricht 50,00 €

Kosten pro Jahr

600,00 €

bei 12 Umrechnungen

Mittelkurs10.900,00 $
Nach Aufschlag10.845,50 $

Der rote Anteil ist der Aufschlag — zur Sichtbarkeit überzeichnet dargestellt.

Statische Referenzkurse, Stand 2026-08-01 — keine Live-Quotierung. Der Mittelkurs dient dazu, die Grössenordnung der Aufschlagskosten zu zeigen; für die Abrechnung gilt der Kurs Ihres Brokers.

Was der Aufschlag über verschiedene Ordergrössen kostet

Derselbe Prozentsatz, angewendet auf typische Ordergrössen. Die Jahresspalte unterstellt die oben eingestellte Anzahl Umrechnungen.

OrdergrösseZum MittelkursSie erhaltenKosten je UmrechnungKosten pro Jahr
1.000 €1.090,00 $1.084,55 $5,00 €60 €
5.000 €5.450,00 $5.422,75 $25,00 €300 €
25.000 €27.250,00 $27.113,75 $125,00 €1.500 €
100.000 €109.000,00 $108.455,00 $500,00 €6.000 €

Der Aufschlag im Marktvergleich

Dieselbe Umrechnung bei den Aufschlägen, die im Retailmarkt tatsächlich vorkommen. Die letzte Spalte zeigt, was Sie gegenüber Ihrer aktuellen Einstellung pro Jahr sparen oder mehr zahlen.

AufschlagTypisch fürJe UmrechnungKosten pro JahrDifferenz p. a.
0,15 %Günstige Neo-Broker15,00 €180 €-420 €
0,25 %Direktbanken (gut)25,00 €300 €-300 €
0,50 %Verbreiteter StandardIhre Einstellung50,00 €600 €0 €
1,00 %Filialbank / CFD-Broker100,00 €1.200 €+600 €
2,00 %Teuer200,00 €2.400 €+1.800 €

Warum diese Kosten selten auffallen

Ein FX-Aufschlag erscheint auf keiner Abrechnung als Position. Der Broker rechnet zu einem Kurs ab, der leicht neben dem Mittelkurs liegt — die Differenz ist die Gebühr. Genau deshalb wirken „0 € Ordergebühr"-Angebote günstiger, als sie sind: Bei einer US-Aktie fallen der Aufschlag beim Kauf und noch einmal beim Verkauf an, oft zusätzlich bei jeder Dividende.

Der teuerste versteckte Posten: Währungsumrechnung beim Broker

Annahmen dieser Rechnung

  • Der Aufschlag wird als prozentuale Verschlechterung des Mittelkurses modelliert — so berechnen ihn die meisten Broker und Banken.
  • Feste Umrechnungsgebühren (z. B. 2 CHF je Transaktion) sind nicht enthalten. Sie kommen bei kleinen Beträgen zusätzlich hinzu und wirken dort prozentual stark.
  • Die Jahreskosten unterstellen gleich grosse Umrechnungen. Wer ein Fremdwährungskonto führt, rechnet seltener um und zahlt entsprechend weniger.
  • Kauf und Verkauf einer Fremdwährungsposition sind zwei Umrechnungen. Bei Dividenden und Zinsgutschriften kommt je Zahlung eine weitere hinzu.
  • Die Referenzkurse dieser Seite sind gerundete Mittelkurse mit Datumsstempel, keine handelbaren Quotierungen.

Hinweis: Diese Rechner dienen der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Die Inhalte auf Brokaro dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar.

So wird gerechnet

Der Aufschlag ist eine Kursverschlechterung, keine Position auf der Abrechnung. Ein Broker mit 0,5 % Aufschlag rechnet nicht „Mittelkurs plus 0,5 % Gebühr" ab, sondern schlicht zu einem Kurs, der 0,5 % neben dem Mittelkurs liegt. In der Wertpapierabrechnung steht dann nur ein Kurs — und der sieht plausibel aus.

Deshalb ist der Vergleich „0 € Ordergebühr" gegen „4,90 € Ordergebühr" fast immer irreführend, sobald Fremdwährung im Spiel ist. Bei einer US-Aktie über 5 000 EUR kostet ein Aufschlag von 0,5 % schon 25 EUR beim Kauf — und noch einmal denselben Betrag beim Verkauf. Die vermeintlich kostenlose Order ist damit rund zehnmal teurer als die mit expliziter Gebühr und günstiger Umrechnung.

Die Rechnung ist linear, die Wirkung nicht. Der Aufschlag skaliert mit dem Volumen: Wer viermal im Jahr 25 000 EUR umrechnet, zahlt bei 0,5 % rund 500 EUR jährlich — bei 0,15 % noch 150 EUR. Über zehn Jahre und mit entgangener Rendite gerechnet wird daraus ein vierstelliger Betrag, der weder in der Performance noch in einem Gebührenvergleich sichtbar wird.

Es gibt zwei wirksame Gegenmittel. Erstens: ein Broker mit echtem Fremdwährungskonto, auf dem Dollarbestände als Dollar liegen bleiben statt bei jeder Transaktion hin- und hergerechnet zu werden. Zweitens: weniger, dafür grössere Umrechnungen — jede vermiedene Umrechnung ist eine vollständig gesparte Gebühr.

Achten Sie zusätzlich auf fixe Umrechnungsentgelte. Manche Anbieter kombinieren einen kleinen prozentualen Aufschlag mit einer Mindestgebühr je Transaktion. Bei 500 EUR Ordervolumen kann eine Mindestgebühr von 2 EUR prozentual mehr wiegen als der Aufschlag selbst.

Ausführlich im Ratgeber: Der teuerste versteckte Posten: Währungsumrechnung beim Broker

Alle Wechselkurse dieser Seite sind statische Referenzkurse mit Stand 2026-08-01 und keine Live-Quotierungen.

Häufige Fragen